
Berliner Unternehmer engagieren sich für die "Schlesische 27"
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Wenn der Berliner Unternehmer Matthias Frankenstein (Mercedöl) sich an diesem kalten Dienstag Vormittag auf den Weg nach Kreuzberg macht, um dort zu nachzusehen, was sein Meister Soner Özdemircelik mit einigen seiner 22 Auszubildenden in einer Kreuzberger Einrichtung der Kinder- und Jugendkultur treibt, dann ist das nicht Kontrolle, sondern Neugier:
Auf seine Initiative hin wird das renovierungsbedürftige Werkstattgebäude im Gewerbehof der Schlesischen Straße 27 in diesen Tagen ehrenamtlich aber grundlegend repariert: alte Leitungen werden ausgetauscht, defekte Wasserhähne und Becken werden repariert, neue Zuflüsse werden gelegt, und wenn nach einigen Tagen intensiver Arbeit das Haus endlich wieder instandgesetzt ist, haben alle profitiert:
Kinder und Jugendliche, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, (die täglichen Nutzer des JugendKunst- und Kulturzentrums "Schlesische27"), die zahlreichen Künstler und die Pädagogen, die mit diesen Kindern und Jugendlichen vielfältige künstlerische Produktionen schaffen, der Senat, weil notwendige Reparaturen dieser senatsgeförderten Einrichtung nicht bezahlt werden müssen, und.....der Unternehmer Frankenstein und sein Team, weil wieder einmal ausdrucksvoll gezeigt werden konnte, dass es sich lohnt "in die Jugend zu investieren". So lautet das Motto von Mercedöl.
Wenn dann noch Auszubildende des Spitzenkochs und Unternehmers Peter Frühsammer (Servino.de) gemeinsam mit ihrem Chef den fleißigen Jugendlichen und ihren Helfern aus der Schlesischen 27 den Werkstattimbiss serviert, und sich zum gemeinsamen Schmaus auch der Präsident der Berliner Handwerkskammer, Stephan Schwarz einfindet, spätestens dann steht fest, dass mit dieser spektakulären Aktion auch eine besondere Form des gesellschaftlichen Engagements bekannt gemacht wird, das mehr und mehr Unternehmer in Berlin für wichtig und für richtig halten:
"Public private Partnership" steht als Zauberwort hinter dieser Arbeit. Im Förderverein "Schlesische27" sind viele Unternehmer und Freiberufler und kreative Berliner engagiert, die mit den Machern der Schlesischen 27 und im Dialog mit dem Senat Know How bündeln, damit Kinder und Jugendliche aus innerstädtischen Brennpunkten immer wieder nachhaltige Förderung erhalten: auch in schwersten Zeiten!
Hier wird ein Zeichen gesetzt, Nachahmung empfohlen!
Denn nicht erst seit in Pariser Vorstädten Jugendliche revoltieren, engagieren sich Berliner Bürger - vor allem aus der Wirtschaft - im Förderverein und setzen Maßstäbe für die erfolgreiche Public Private Partnership.
Die jugendlichen Hilfsmonteure der Schlesischen 27, die in diesen Tagen einen Einblick in das Sanitärhandwerk erhalten, sind Teilnehmer des berufsorientierenden Projekts "inVolve" im JugendKunst- und Kulturzentrum Schlesische 27.

Und nach dem Rundgang durch die Baustelle, die die ersten Erfolge deutlich sichtbar werden lassen, stimmen alle Stephan Schwarz, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Schlesischen 27 und Präsidenten der Berliner Handwerkskammer zu:
Diese Formen bürgerschaftlichen Engagements von Vertretern der Berliner Wirtschaft sind eine direkte Investition in die Zukunft unserer Stadt. "Wir müssen in die Jugend investieren"
Wer sich engagieren will kann sich direkt mit der Schlesischen 27 in Verbindung setzen und einen Termin vereinbaren: Telefon 030 617767311
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